Karate-Do 
"Der Weg der leeren Hand"

"Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Dennoch ist es nie zu spät, seinen Körper zu fordern und seinen Geist zu schärfen." |
Karate-Do kommt aus dem japanischen und besteht aus drei Schriftzeichen. (KARA = leer, unbewaffnet; TE = Hand und DO = Weg). Das KARATE-DO hat seinen Ursprung in Indien und China. Durch buddhistische Mönche, chinesische Soldaten und Handelsreisende gelangten "geheime" Kampfkunstpraktiken nach Okinawa, wo der Bevölkerung jeglicher Waffenbesitz verboten war. Der ursprüngliche Name für Karate war "Okinawa-Te" (Okinawa Hand). Das Ziel war, einen Gegner mit einer einzigen Technik kampfunfähig zu machen. Erst im Jahre 1900 wurde Okinawa-Te das erste Mal in der Öffentlichkeit demonstriert. Der Mann, dessen Verdienst es ist, Okinawa-Te zum heutigen weltbekannten KARATE-DO entwickelt zu haben, ist Gichin Funakoshi, geboren und aufgewachsen in Okinawa.

Gishin Funakoshi
Fudokan Karate-Do
Die zwei Ideogramme des Wortes Fudokan bedeuten: Fudo = Gründlichkeit, Stabilität, Härte; Kan = Haus
Sinngemäss ist Fudokan das Haus stabiler Fundamente. Fudokan vereint Karate-Tradition und ihren wahren Wert mit westlichem Wissen und Kampfsport. Es ist ein Karate-Stil, der den Bedürfnissen der heutigen Zeit entspricht. Da die körperlichen und geistigen Voraussetzungen vom Alter abhängig sind, richtet sich das FUDOKAN-Karate an die jeweiligen Stärken, um diese in vollem Umfang nutzen zu können. Fudokan, hervorgegangen aus dem Stil Shotokan, ist ein kreativer Karate-Stil, der Dynamik und Qualität in den Vordergrund stellt. Gründer des Fudokan-Stils ist Prof. Dr. I. Jorga, 10. Dan.
Soke Prof. Dr. Ilija Jorga, 10. Dan, Gründer des Fudokan-Ryu
World Traditional Fudokan Shotokan Karate-Do Federation
Dr.Ilija Jorga: Dozent an der medizinischen Hochschule Belgrad und Karate-Lehrer (10. Dan), einer der bekanntesten Karate-Lehrer Europas, gebürtig und ansässig in Pancevo (heute Serbien und Monte-Negro). Jorga begann zusammen mit seinem Bruder Vladimir 1959 unter Murakami Tetsuji Karate zu trainieren und war darauffolgend 13 mal jugoslawischer Meister im Open Kumite. Obwohl er von kleiner Gestalt ist, hat er all seine Kämpfe nur in der gewichtsoffenen Klasse bestritten. Auf internationalen Turnieren errang er in seiner aktiven Wettkampfzeit insgesamt 18 Medaillen, darunter Europa- und Weltmeister-Plazierungen (Jorga war der erste Nicht-Japaner, der die Kata-Weltmeisterschaft in Tôkyô gewann). Zwischen 1968 und 1981 war er Trainer der jugoslawischen Nationalmannschaft und gewann mit dieser insgesammt 65 Medallien, darunter 12 Europa- und Weltmeistertitel. 1981 verwarf er sich mit dem jugoslawischen Karateverband und begann selbständig zu unterrichten. Mehrere Jahre lang trainierte er zusammen mit dem in Frankreich lebenden Kase Taiji, assistierte ihm auf internationalen Lehrgängen und erhoffte sich die offizielle Erbfolge des Yoshitaka-Stils. Doch als Kase dem in Italien lebenden Shirai Hiroshi den Vortritt gab, wechselte er unter die Schirmherrschaft von Nishiyama Hidetaka, mit dem zusammen er international zu unterrichten begann und selbst behauptet, einer seiner potentiellen Nachfolger zu sein. In Europa vertritt Jorga sein eigenes Karate-Konzept, das er in der Organisation Fudokan unterrichtet.
Fudokan vereint Karate-Tradition und ihren wahren Wert mit westlichem Wissen und Kampfsport. Es ist ein Karate-Stil, der den Bedürfnissen der heutigen Zeit entspricht.
Da die körperlichen und geistigen Voraussetzungen vom Alter abhängig sind, richtete sich das Fudokan-Karate an die jeweiligen Stärken, um diese im vollen Umfang nutzen zu können.
Die Vielfalt der Techniken ermöglichen Fudokan, die Entwicklung und das vorwärts Streben des individuellen Potentials unter Berücksichtigung der Mentalität und der natürlichen Fähigkeiten. Fudokan ist ein kreativer Karate-Stil, der Dynamik und Qualität in den Vordergrund stellt.
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